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01.05.2017 07:00 Alter: 21 days

Wozu braucht der Schäfer eine Kirche?

Führungen, Konzerte und Vorträge im neuen Jahresprogramm der St. Wolfgangskirche


Foto: Schäfertanz Rothenburg

Führung: Kennen Sie die Schäferskirche?
27. Mai – 17 Uhr – Dauer ca. 60 Minuten

Die Führung zu Geschichte und Ausstattung der St. Wolfgangskirche bietet einen guten Überblick über eines der interessantesten Gebäude der Stadt. Die Schäferskirche zählt nämlich nicht nur zur Kategorie der seltenen echten Wehrkirchen, sondern auch zu den extrem raren Beispielen für diese Bauart in städtischem Umfeld.

Aus der Reihe „Bücher in Bewegung“: Das Schaf Charlotte – Stadtbücherei
10. Juni – 15 Uhr – Dauer ca. 90 Minuten

Für Kinder ab 6 Jahren
Nur mit Anmeldung direkt bei der Stadtbücherei unter Tel. 09861/ 933870
Ihr denkt Schafe stehen nur auf der Weide und fressen Gras? Diese nicht! Beim Vorlesen hört ihr lustige Geschichten vom Schaf Charlotte und anderen Lämmern, Schafen und Hammeln. Danach gibt es lustige Spiele und eine kleine Bastelei.


Vortrag: Zwischen spätmittelalterlicher Frömmigkeit und reformatorischem Aufbruch. Rothenburg und die Reformation.
10. Juni – 19 Uhr – Dauer ca. 60 Minuten

Die Schäferskirche wurde samt Innenausbau um 1515 vollendet.
Gebaut wurde sie von der Schäfereibruderschaft als eigenes
Gotteshaus, aber auch als Zwischenstation für die zahlreichen Pilger der damals boomenden Wallfahrten. Ihrem ursprünglichen Zweck diente sie jedoch nur kurze Zeit. Wenige Jahre nach ihrer Vollendung erreichten die ersten Ausläufer der Reformation auch Rothenburg, und das System der Wallfahrten brach zusammen. Einen spannenden Einblick in diese stürmische Epoche erhalten Sie von Dr. Markus Naser vom Verein Alt-Rothenburg. Dr. Naser ist Historiker und als Akademischer Rat an der Universität Würzburg tätig.

 

Bei Luthers zuhause – Pfarrersleute Fürstenberg
24. Juni – 19 Uhr – Dauer ca. 60 Minuten

Dr. Martin Luther war als Reformator schwer beschäftigt und galt allgemein als Respektsperson. Jedoch war ihm sehr wohl bewusst, dass hinter jedem starken Mann eine starke Frau steht. In seinem Fall war das „Herr Käthe“ in Gestalt seiner Angetrauten, Katharina von Bora. Wie genau die Ausgestaltung der Reformation vor sich gegangen sein könnte, erfahren Sie in diesem so unterhaltsamen wie lehrreichen Gottesdienst von Herrn und Frau Pfarrer Fürstenberg. Für die musikalische Begleitung sorgt das Duo „Wind-String“, bestehend aus Ruth Baum und Oswin Voit.

Vortrag: Wilhelm Ziegler. Ein Maler der Spätgotik und seine Werke in der St. Wolfgangskirche
1. Juli – 19.30 Uhr – Dauer ca. 45 Minuten

Die Innenausstattung der St. Wolfgangskirche entstand um 1515. Besonders interessant sind heute die Seitenflügel des Hauptaltars. Hier ist zum Beispiel eine der ältesten Abbildungen eines Pestspitals nördlich der Alpen zu finden. Sie stammt von Wilhelm Ziegler, der unter anderem auch die bekannte Karte der Rothenburger Landhege schuf.
Der Gemälde- und Skulpturenrestaurator Jürgen Holstein (M.A.) bringt Ihnen, ausgehend von diesen beiden Werken, den Künstler aus dem Taubertal

Führung: Was Sie schon immer über die Schäferskirche wissen sollten!
15. Juli – 17 Uhr – Dauer ca. 60 Minuten

Bei dieser Führung steht die vollständig erhaltene spätgotische Ausstattung des Kircheninneren im Fokus. Zusätzlich wird die Baugeschichte der St. Wolfgangskirche umrissen und ihre Erbauer, die Schäfereibruderschaft vorgestellt. Freuen Sie sich auf viele überraschende Antworten. Oder wussten Sie, dass die Schäferskirche ein Multifunktionsgebäude mit vier verschiedenen Aufgaben war?

Führung: Wozu braucht der Schäfer eine Kirche?
5. August – 14 Uhr – Dauer ca. 45 Minuten

Führung für Kinder ab 6 Jahren
Ihr wart bestimmt alle schon einmal in einer Kirche. Aber diese Kirche ist etwas ganz Besonderes! Sie wurde von den Rothenburger Schäfern extra für ihre Gottesdienste gebaut und ist gleichzeitig Teil der Stadtmauer. Deshalb gibt es vieles zu entdecken, das ihr in einer Kirche bestimmt nicht erwartet hättet.

Sucht den Schatz der Schäfer!
5. August – 15 – 17 Uhr

Für Kinder ab 6 Jahren. Während der Schatzsuche haben Kinder freien Eintritt.
Stellt euch vor, die Schäfer von Rothenburg hatten einen riesigen Schatz. Vor langer Zeit versteckten sie ihn in ihrer Kirche und er geriet in Vergessenheit. Aber wenn ihr gründlich sucht und den versteckten Hinweisen folgt, könnt ihr ihn vielleicht entdecken!

Ich sollt' ein Nönnlein werden und hett kein Lust dazu. Lieder aus der Zeit der Reformation. Ulrike Bergmann singt zur Drehleier
19. August – 20 Uhr – Dauer ca. 60 Minuten

Authentische Volksmusik des 16. Jahrhunderts könnte keinen besseren Rahmen finden als diesen nahezu ursprünglich erhaltenen volkstümlichen Kirchenraum derselben Zeit. Lauschen Sie Ulrike Bergmann, einer ausgebildeten Musikpädagogin mit Schwerpunkt im Bereich Historischer Musik. Sie begleitet sich selbst mit der Bassdrehleier. Tauchen Sie ein in eine vergangene Welt!

Musik und Tanz der Renaissance mit der Rothenburger Stadtpfeyfferey
3. September – 17 Uhr

Dauer ca. 30 Minuten – Auftritt vor der Kirche.
Im Rahmen der Reichsstadttage präsentiert die Stadtpfeyfferey Musik der Renaissance. Ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus sind die Auftritte dieser Gruppe in ihren historischen Kostümen. Auf alten Instrumenten bringen sie Weisen aus dem Mittelalter und der Renaissance zum Klingen. Höfische Reigen und schwungvolle Tänze runden das Bild ab.

Lesung: Di Dauwer kummt vo Wettri her. Gedichte von Manfred Kern, Hans Probst und der „he“
9. September – 19 Uhr – Dauer ca. 60 Minuten

Drei Lyriker aus drei Generationen erzählen. Die ausgewählten Gedichte von Hans Probst (geb. ca. 1860) und Mathilde Lindemann-Hinze (geb. 1901) werden von Kornelia Korn und Birgit Rogner gelesen. Manfred Kern (geb. 1956) liest selbst aus seinem Werk. Trotz des großen zeitlichen Abstands zieht sich der liebevolle Blick auf den Alltag in der fränkischen Idylle durch alle Gedichte und zeigt mit pointiertem Humor die menschlichen Schwächen ihrer Bewohner auf.

Ja wir wollen vergnügt sein. Fränkische Volksmusik aus fünf Jahrhunderten. Bad Windsheimer Sänger und Spielleut
16. September – 20 Uhr – Dauer ca. 90 Minuten

Die „Bad Windsheimer Sänger und Spielleut“ wurden schon oft beispielhaft als „Botschafter fränkischer Volksmusik“ bezeichnet und haben die fränkische Volksmusikszene in den vergangenen 50 Jahren entscheidend mit geprägt. Auch wenn die personelle Besetzung der Gruppe im Laufe der Jahre mehrfach gewechselt hat, so sind die Sänger einem Grundsatz immer treu geblieben: Präsentation überlieferter, fränkischer Volksmusik in konzertanter Form und zwar in hoher gesanglicher und musikalischer Qualität, wobei das Hauptaugenmerk auf einem sauberen, stilechten und ausdrucksvollen – meist vierstimmigen – a-cappella-Gesang liegt.

Ich habe Lust im weiten Feld. Lieder des 30-jährigen Krieges. Loser Haufen des Historischen Festspiels
7. Oktober – 19 Uhr – Dauer ca. 60 Minuten

Der Lose Haufen des Festspiels ist bekannt für seinen mehrstimmigen a-cappella-Gesang. Die vorgetragenen geistlichen und weltlichen Lieder werden kombiniert mit Auszügen aus dem Kriegsbericht des Landsknechts Peter Hagendorf. Das ergibt ein spannendes Wechselspiel zwischen Kunst und Realität dieser rauen Epoche.

Hörnerklang. Jagdhornbläser des Reit- und Fahrvereins Herrieden
21. Oktober – 19 Uhr – Dauer ca. 60 Minuten

Seit 1983 umrahmt die Jagdhornbläsergruppe Jagden und Feiern des Reit-und Fahrvereins Herrieden. Doch auch im feierlichen Rahmen der Schäferskirche kommt der volle Klang der Jagd- und Waldhörner hervorragend zur Geltung und vermittelt eine sehr schöne herbstliche Stimmung.


Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Wir, der Historische Schäfertanz Rothenburg ob der Tauber, kümmern uns um die St. Wolfgangskirche und halten sie offen.
Besuchen Sie uns in der Kirche in der Klingentorbastei, an unseren Tanzauftritten auf dem Marktplatz an Pfingsten und den Reichsstadt- Festtagen oder unter www.schaefertanzrothenburg.de.

Pfingsten 2017: 04.06. – 11:30 Uhr und 13:45 Uhr
Reichsstadt-Festtage 2017: 03.09. – 11:30 Uhr



Dateien:
Jahresprogramm_2017_St._Wolfgangskirche_-_Schaefertanz.pdf0.9 M

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