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Reichsstadtmuseum Rothenburg

Die original erhaltene Klosterküche im Rothenburger Reichsstadtmuseum.
Die original erhaltene Klosterküche im Rothenburger Reichsstadtmuseum.

Stadtgeschichte – Malerei – Skulptur – Kunsthandwerk – Jüdische Geschichte – Vor- und Frühzeit – Stiftung Baumann

 

Betrachten Sie Rothenburg durch die Jahrhunderte ganz aus der Nähe! Das wunderschöne und ruhig gelegene Reichsstadtmuseum in der Altstadt präsentiert ein beachtliches Spektrum an Stadt- und Kunstgeschichte.

Seit 1936 ist das Museum im ehemaligen Dominikanerinnenkloster beheimatet, das bereits 1544 aufgelöst wurde. Wie lebten die Nonnen hier? Historische Wohnräume und vor allem die immer noch gut erhaltene Klosterküche aus dem 13. Jahrhundert ermöglichen einen beeindruckenden Einblick in ihren Alltag. Die Klosterküche gilt als eine der ältesten ihrer Art. Im Mittelpunkt des Museums stehen die Tafeln der Rothenburger Passion, gefertigt im Jahre 1494 von Martinus Schwarz.

 

Der Streifzug durchs Museum führt auch zur international beachteten Stiftung Baumann. Sie erzählt die Waffengeschichte Europas von der Steinzeit bis ins 19. Jahrhundert und zeigt unter anderem hochwertigste Waffen, Fayencen, Zinn, Modeln, Schlösser. Highlights sind die Jagdgewehre der Marie Antoinette und Friedrich des Großen.

 

Besonders erwähnenswert ist die Judaica-Abteilung. Hier werden Zeugnisse jüdischer Kultur in Rothenburg präsentiert. Die Ausstellung erzählt einerseits von der Blüte Rothenburgs im Mittelalter, die auch eine jüdische Blüte war, spart aber auch nicht die Vertreibungswellen aus, die bereits im 13. Jahrhundert begannen und im 20. Jahrhundert im Holocaust gipfelten.

 

Im Obergeschoss lädt die Gemäldegalerie ein, in die stimmungsvolle Sammlung des Malers Arthur Wasse einzutauchen.

 

Öffnungszeiten:

April - Oktober täglich 09.30 - 17.30 Uhr

November – März täglich 13.00 - 16.00 Uhr

(Änderungen vorbehalten!)

 

Kontakt:

Reichsstadtmuseum Rothenburg

Klosterhof, 91541 Rothenburg ob der Tauber

Telefon: 09861 / 939043

www.reichsstadtmuseum.rothenburg.de

Medien der Reformation – Kampf der Konfessionen „Shitstorm“ in der Renaissance?

 

Der Ansbacher Kanzler Georg Vogler hinterließ nach seinem Tod 1550 der Stadt Rothenburg eine umfangreiche Sammlung reformatorischer Flugschriften. In diesem Fundus wird der erbittert geführte Glaubens- und Kulturkampf, der während der Reformation tobte, auf dramatische Art deutlich. Das Reichsstadtmuseum wird in einer Ausstellung diese Konflikte, die sich sehr stark in den frühen Printmedien der Neuzeit niederschlugen, wieder aufleben lassen. Den Auswirkungen kann man heute noch nachspüren und dabei erschreckend aktuelle Parallelen finden: Bildersturm, zerstörte Gebäude – Hassprediger sind keine Phänomene der Gegenwart, sondern waren bereits damals Realität.

 

Weitere Informationen zur Ausstellung: www.reichsstadtmuseum.rothenburg.de

Weitere Informationen zur Reformationsdekade: www.rothenburg.de/reformation

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