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Ehrungen im Landratsamt

14.01.2020

Vom regionalen Kulturleben über den Hospizverein bis hin zu verschiedenen Selbsthilfegruppen. Das ehrenamtliche Engagement im Landkreis Ansbach ist vielfältig. Als Zeichen des Dankes ehrte Landrat Dr. Ludwig in einer Feierstunde im Landratsamt fünf Landkreisbürger für ihre Verdienste im Ehrenamt. Dr. Heinz Gleiß aus Neusitz, Ilse Braun aus Rothenburg o.d.T., Ralph Dürr aus Rothenburg o.d.T., Rita Göhring aus Lehrberg und Edeltraud Maier aus Aurach erhielten das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für besondere Verdienste im Ehrenamt aus den Händen des Landrats


Ehrungen


Ilse Braun und Dr. Heinz Gleiß gründeten 1996 die Selbsthilfegruppe „Verwaiste Eltern“. In der Gruppe können Eltern, die ein Kind verloren oder eine Fehlgeburt erlitten haben, in kleiner Gesprächsrunde Hilfe finden. Die Initiative bietet Gelegenheit, über Erlebtes zu sprechen und gemeinsam zu trauern. „Mit außerordentlichem Engagement begleiten und unterstützen sie trauernde Eltern in der schlimmsten Zeit ihres Lebens. Der Zusammenhalt und das Zusammensein mit anderen Betroffenen vermittelt eine Geborgenheit, die vielen Trauernden in der eigenen Umgebung fehlt“, dankte Landrat Dr. Ludwig den Geehrten. Rothenburgs Oberbürgermeister Walter Hartl und der Bürgermeister der Gemeinde Neusitz, Rudolf Glas, schlossen sich dem Dank für den vorbildlichen Einsatz an.

Im Alter von 27 Jahren erlitt Ralph Dürr durch einen schweren Unfall eine Gehirnblutung. Seither hat er den unbedingten Willen, Menschen mit einer Behinderung weiterzuhelfen und Mut zu machen. Er engagiert sich seit mehreren Jahrzehnten in verschiedenen Selbsthilfegruppen und hat bereits zahlreiche Aktionen, Projekte und Gruppen initiiert. Seit 1994 ist er Mitglied in der Selbsthilfekontaktstelle Kiss Mittelfranken e.V.. „Mit Ihrem großen Fachwissen helfen Sie sowohl betroffenen Menschen, als auch Kommunen als kompetenter Ansprechpartner weiter“, erklärte Landrat Dr. Ludwig in seiner Laudatio. Unter der Regie von Ralph Dürr wurden verschiedene Maßnahmen zum Thema Barrierefreiheit und Sicherheit,  beispielsweise im Arbeitskreis Inklusion sowie im Inklusionsbeirat in Rothenburg o.d.T., für behinderte Menschen in der Stadt Rothenburg angeregt und umgesetzt. „Sie haben in bewundernswerter Weise vielen Menschen über die Jahre geholfen. Sie sind ein hoch angesehener Repräsentant Rothenburgs“, so Oberbürgermeister Walter Hartl.

Rita Göhring engagiert sich seit 2002 in außergewöhnlicher Weise für die Belange der Hospizarbeit und Palliativmedizin. Sie hält Wachen im häuslichen Bereich, im Krankenhaus, in Alten- und Pflegeheimen und auf der Palliativstation des Klinikums Ansbach. Zusätzlich kümmert sie sich als zweite Vorsitzende des Hospizvereins Ansbach e. V. um die anfallenden Vereinsarbeiten. Durch ihr Mitwirken zählt der Verein heute über 260 fördernde Mitglieder sowie rund 30 aktive ehrenamtliche Hospizbegleiter im Alter zwischen 26 bis 79 Jahren. „Die Hospizarbeit erfordert große Empathie und Herzenswärme. Sie haben diese Aufgabe zu Ihrer Herzensangelegenheit gemacht und sind dabei eine große Stütze für alle Beteiligten. Ihr langjähriges Engagement verdient höchsten Respekt und Anerkennung“, so Landrat Dr. Ludwig. „Die Gemeinde Lehrberg schätzt Sie für Ihr langjähriges Engagement sehr“, betonte Bürgermeisterin Renate Hans.

Ob Kränze binden, die Gestaltung von Blumenteppichen oder die Gestaltung des Erntedank- und Fronleichnamsaltars - die alte Handwerkskunst ist seit vielen Jahrzehnten das Aushängeschild von Edeltraud Maier. Im Gartenbau- und Heimatpflegeverein Aurach, dem sie seit 1983 angehört, macht sie ihre Kunst seit über 35 Jahren für die breite Bevölkerung zugänglich. Auch wenn es um die Darbietung der fränkischen Kultur geht, hat sie ein geschicktes Händchen. So organisiert sie seit 20 Jahren zahlreiche Ausstellungen z. B. die Osterausstellung im Vogteimuseum Aurach, die Krippen- und Weihnachtsausstellung in der Aula der Grundschule Aurach oder die Vernissage „Rupfenpuppen von Nord nach Süd“. „Ihnen ist es zu verdanken, dass die fränkische Kultur und Geschichte für Groß und Klein greifbar ist“, betonte Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Auch die zweite Bürgermeisterin Aurachs, Maria Köller, schloss sich dem Dank an: „Durch Ihr langjähriges Wirken für die kulturelle Vielfalt bereichern Sie die Gemeinde Aurach“.  







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