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Informationen zum „Tag des Einbruchschutzes 2020“

05.10.2020

Verhalten und Technik schützen Ihr Zuhause! KHK Armin Knorr (Fachberater für sicherheitstechnische Prävention) Kriminalpolizeiinspektion Ansbach gibt Hinweise und Tipps.


Informationen zum Tag des Einbruchs 2020

Dieses Jahr musste der am 25.Okt. geplante, bisher immer gut angenommene „Tag des Einbruchschutzes“ wegen der sich ständig verändernden Corona-Situation leider abgesagt werden. Da die sogenannte "Dunkle Jahreszeit" sich aber nicht an Corona orientiert und erfahrungsgemäß die Einbruchszahlen wieder steigen werden, möchte ich hiermit auf die Angebote der Polizei zum Thema Einbruchschutz auf diesem Weg hinweisen.  


Derzeit ist es noch relativ ruhig. Durch die Pandemie waren Grenzübertritte und Reisen lange nicht möglich, einheimische Einbrecher waren durch die daheim in Häusern und Wohnungen anwesenden Schüler oder auch Kurzarbeiter von ihrer Tätigkeit abgeschreckt worden. Die Corona-Lage normalisiert sich hoffentlich bald wieder aber gleichzeitig werden vermutlich auch die Einbrüche wieder zunehmen. Nutzen Sie die Zeit bis dahin, um sich über den Einbruchschutz neutral zu informieren.  

Rufen Sie die polizeilichen Tipps auf der Webseite www.k-einbruch.de ab, und verschaffen Sie sich einen groben Überblick über die Möglichkeiten der Sicherung Ihrer eigenen vier Wände. Auch offline erhalten Sie die Broschüre „Sicher Wohnen“ bei Ihrer örtlich zuständigen Polizeidienststelle. Zusätzlich finden Sie dort auch den Flyer „Einbruchschutz zahlt sich aus“, in welchem Sie Informationen zur Förderung Ihrer Maßnahmen durch die KfW-Bank finden.

Falls Sie eine aktuelle Baumaßnahme durchführen oder planen, haben Sie auch die Möglichkeit, sich durch die kriminalpolizeiliche Beratungsstelle vor Ort an Ihrem Objekt (oder nach Plan) kostenlos beraten zu lassen. Vereinbaren Sie hierzu einfach rechtzeitig vorher einen Termin. Sie können Sich auch durch sogenannte Facherrichter, Firmen, welche ihre Kenntnisse und Zuverlässigkeit beim Bayerischen Landeskriminalamt nachgewiesen haben, beraten lassen. Diese Firmen verbauen die Sicherheitstechnik fachgerecht, so dass Sie auch in den Genuss der Förderungen der KfW-Bank kommen können. Sie erhalten Herstellerverzeichnisse einbruchhemmender Produkte und die Adressen der Fachfirmen von der Beratungsstelle oder unter https://www.polizei.bayern.de/schuetzenvorbeugen/beratung/technik/
Derzeit wird es bereits am Spätnachmittag dunkel und dies nutzen Einbrecher gerne für Ihre Beutezüge. Einbruchschutz muss aber nicht immer technisch gelöst werden. Sie können allein durch Ihr bedachtes Verhalten und gute Nachbarschaft die Einbruchsgefahr vermindern.  


Tipps: Achten Sie auf Unbekannte im Mehrfamilienhaus oder in Ihrer Siedlung; sprechen Sie fremde Personen, an, hierdurch wird bereits die Anonymität aufgehoben und vermeintliche Täter suchen sich einen anderen Ort für Ihre Tat. Bei verdächtigen Wahrnehmungen nutzen Sie den Notruf 110!


Sie sollten immer darauf bedacht sein, keinen Hinweis auf Abwesenheit zu geben. Offene leere Garagen, tags heruntergelassene oder nachts offene Rollläden, nicht geleerte Postkästen oder gar Abwesenheitsnotizen an Haustür, auf dem Anrufbeantworter oder im Internet auf sozialen Netzwerken, erleichtern dem Einbrecher die Entscheidungsfindung, sich gerade Ihr Haus auszuwählen. Selbstverständlich sollten Sie auch alle vorhanden Sicherungsmöglichkeiten nutzen, also die Tür verriegeln und nicht nur ins Schloss ziehen sowie die Fenster, auch bei kurzer Abwesenheit nicht gekippt lassen. All dies kostet Sie keinen Cent, lediglich ein wenig Vernunft.  







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