Deutsch
English pages
Espanol
Japanese pages
Other Languages

Stadt & BürgerWirtschaft & HandelKultur & TourismusLeben in der Stadt
Suchen & Finden

Susdal

Einwohner: 11.100 (Stand: 2007)

Fläche: 15 km ²

Bevölkerungsdichte: 740 Personen/km ²

Höhe: ca. 115 Meter über NN

Stadtoberhaupt: Igor Kekhter

Städtepartnerschaft begründet: 1988

 

www.gorodsuzdal.ru/

 

 

Stadtgeschichte

 

Eine Erst-Besiedlung ist seit dem 9. Jahrhundert belegt, die erste schriftliche Erwähnung erfolgte 1024.

 

Anfang des 12. Jahrhunderts wurde der Susdaler Kreml errichtet. Es entstand dort in den Jahren 1222 - 1235 die Muttergottes-Geburts-Kathedrale, die weitgehend in ihrer ursprünglichen Form erhalten geblieben und damit einer der ältesten bis heute erhaltenen russisch-orthodoxen Kirchenbauten ist.

 

Zu dieser Zeit erlebte Susdal als Hauptstadt Fürstentums Wladimir-Susdal seine Blüte. Anfang des 13. Jahrhunderts wurde Wladimir die Hauptstadt und Susdal verlor seine große Bedeutung.

 

Im 14. Jahrhundert versuchte Susdal seine Unabhängigkeit gegen das aufstrebende Moskauer Großfürstentum zu verteidigen und verband sich mit Nischni Nowgorod. Das Fürstentum Susdal-Nischni Nowgorod wurde aber 1392 von Moskau unterworfen. Damit endete die Zeit Susdals als politisches Zentrum.

 

Es blieb aber Bischofssitz und entwickelte sich zu einem bedeutenden religiösen Zentrum. Im 13.-17. Jahrhundert wurden zahlreiche steinerne Kirchen- und Klosterbauten neu errichtet oder an Stelle früherer, hölzerner Bauten wieder-aufgebaut.

 

Im 19. Jahrhundert gab es in Susdal kaum Industrie, die Stadt war vorwiegend landwirtschaftlich geprägt. Beim Bau der Eisenbahnverbindung von Moskau nach Nischni Nowgorod blieb Susdal außen vor. Die Stadt behielt jedoch ihre große Bedeutung als religiöses Zentrum und Pilgerstätte.

 

Während des 2. Weltkriegs war in Susdal Generalfeldmarschall Friedrich Paulus und andere Generäle der 6. Armee nach der Niederlage in Stalingrad in den ersten Monaten nach ihrer Gefangennahme interniert. Darüber hinaus bestand in der Stadt das Kriegsgefangenenlager 160, ein großes Durchgangslager für deutsche Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs

 

Zu den Sowjetzeiten verlor Susdal zwar seine Bedeutung als religiöses Zentrum, entwickelte sich jedoch allmählich zu einer bedeutenden Fremdenverkehrs-stätte. Es ist heute Bestandteil der touristischen Route des Russischen Goldenen Rings und damit eine der meistbesuchten Städte im europäischen Teil Russlands.

Jährliche kulturelle Veranstaltungen

  • Gurkenfest (3. Juli-Wochenende)
  • Handwerkerfeste

Sehenswürdigkeiten

  • ehemaliger Susdaler Kreml, die Muttergottes-Geburts-Kathedrale mit den fünf blauen Kuppeln und dem Erlöser-Euthymios-Kloster (seit 1992 UNESCO-Weltkulturerbe)
  • Mariä-Gewandniederlegungs-Kloster
  • Erlöser-Jewfimi-Mönchskloster und Maria-Schutz-Nonnenkloster im Norden der Stadt an den Ufern des Kamenka-Flusses.
  • Ikonenmuseum
  • Freilichtmuseum mit wiederaufgebauten Blockhäuser, Holzkirchen und Windmühlen

 


Stadt Rothenburg ob der Tauber | Marktplatz | 91541 Rothenburg ob der Tauber | Telefon 09861/404-0 | Fax 09861/404-109 | stadt(at)rothenburg.de
©2015 ROTABENE Medienhaus und Stadt Rothenburg | Impressum | Datenschutzerklärung | Elektronische Kommunikation