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Bestände in Fremdarchiven

Die Mediatisierung 1802/03 hatte für das Stadtarchiv weitreichende Folgen. Der neue Landesherr Staat Bayern verlangte in mehreren Übergaben die Abgabe von Archivalien und die Vernichtung von zur Kassation freigegebenen "Stampfgut". Ein großer Teil der reichsstädtischen Archivalien mit 63 lfm und liegt heute im Staatsarchiv Nürnberg unter dem Bestand "Kleinere Reichsstädte, Rothenburg ob der Tauber".

 

 Darunter befinden sich u. a. Akten, Urkunden und Karten zu folgenden Themen: Bauernkrieg, Rentamt, Konsistorium, Landwehr, Bausachen, Militär, Klöster und Unionsakten. Für das 19. und 20. Jahrhundert liegt das Archivgut der übergeordneten Behörden ebenfalls beim Staatsarchiv Nürnberg. Zu erwähnen sind hier u. a. Akten des Amts- und Landgerichts, Bezirksamts und des Katasteramts sowie zum Gau Franken. Das Reichsfreiheitsprivileg von 1274 gehört ebenfalls zu den Nürnberger Beständen. Im Hauptstaatsarchiv München befindet sich der Urkundenbestand des Rothenburger Johanniterkommende.

 

Als mit dem Staatsvertrag von 1810 der westliche Teil der Rothenburger Landwehr an Württemberg abgetreten wurde, wechselten Urkunden und Akten auch in das Staatsarchiv Ludwigsburg. Im Staatsarchiv Bamberg befinden sich Urkunden und Akten zum Rothenburger Landfrieden. Einige wenige Urkunden liegen im Staatsarchiv Würzburg. Das Germanische Nationalmuseum Nürnberg besitzt neben Zimelien und Stadtansichten auch die bekannteste und schönste Landwehrkarte von Wilhelm Zieger von 1557.


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