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Personenrecherche


Für die historische Personenrecherche und Familienforschung stehen den Benutzern für die unterschiedlichen Zeitepochen verschiedene Quellen und Findmittel zur Verfügung.

 

Als Stadtarchiv besitzen wir keine Kirchenbücher, diese befinden sich für die Stadt Rothenburg im Landeskirchlichen Archiv der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Nürnberg. Die Kirchenbücher der katholischen Kirche besitzt das Archiv des Erzbistums Bamberg. Für die Ortschaften der ehemaligen Landwehr können die Kirchenbücher in den jeweiligen Pfarrgemeinden oder in den Landeskirchlichen Archiven in Nürnberg und Stuttgart liegen.

Bürgerbuch

Für die Reichsstadtzeit bis 1802/03 gehören die Bürgerbücher (1374-1407 und 1480-1798), Ratslisten und Geburts- und Lehrbriefe trotz großer Lücken zu den kostbarsten Beständen. Verkartet sind weiter die Wachlisten, Lateinschüler und Rothenburger Untertanen des Zwerchmeiers. Findmittel sind zu Testamenten, Urkunden, Leibgedinge und Atteste als auch Pfahlbürger/Schutzverwandte und Stadtbücher sowie Landgerichts- und Stadtgerichtsbücher vorhanden. Die Leichenpredigten können über die Forschungsstelle für Personalschriften (www. personalschriften.de) oder über das Buch Rudolf Lenz: Katalog der Leichenpredigten im Stadtarchiv Rothenburg ob der Tauber, in: Marburger Personalschriften-Forschungen, Marburg 1983 abgerufen werden. Die kostbarste und eindrucksvollste Zimelie zur Personenforschung stellt das Schrag´sche Familien- und Wappenbuch dar, das die Rothenburger Patriziergeschlechter mit Wappen und Ahnenlisten aufführt. Zu den einzelnen Patrizierfamilien besitzt das Stadtarchiv unter "Ehrbaren Geschlechtern" diverse Aktenbände. Als Manuskript liegt das unvollständige Werk des Genealogen Michael Wechsler vor, der aus den Rothenburger Kirchenbücher genealogische Tafeln zusammengestellt hat.

Familienbogen

Für das 19. Jahrhundert sind die Familienbögen als Vorläufer der Standesamtsbücher die zentrale Quelle für Personen- und Familienforschung. Findmittel und Akten über Personenstand, Bürgeraufnahmen und Auswanderungen sowie Schülerverzeichnisse, Stipendien und Rekrutierung liegen ebenfalls vor. Darüber hinaus wurde ein Personenindex aus zentralen Verwaltungsakten der Neueren Abteilung (NA) (ca. 1803-1919) erstellt. Die Standesamtsbücher setzen mit dem Jahr 1876 ein und sind nach Ablauf der Schutzfristen (Geburt 110 Jahre, Heirat 80 Jahre und Tod 30 Jahre) für Rothenburg, Bettenfeld und Leuzenbronn einsehbar. Weiter existiert eine Kartei zu Hausbesitzern von 1808 bis 1920. Über den Rothenburger Kalender (Adressbuch) sind ebenfalls Hausbesitzer und teilweise Einwohner ermittelbar. Für das 20. Jh. besitzen wir eine Sozialversicherungskartei und die Meldekarten bis 1945, die aufgrund von Kriegsverlusten leider nicht vollständig sind.

 

Die Gesellschaft für Familienforschung in Franken widmet sich der Genealogie in Franken, der Oberpfalz und benachbarten Gebieten Württembergs (www.gf-franken.de) und besitzt ein familiengeschichtliches Archiv.

 


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