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< Baradiesischi Zeide
24.02.2017 08:23 Alter: 120 days

Zwischen Laienkelch und Bildersturm

Albrecht Dürer und die Reformation


Albrecht Dürer: Bildnis des Philipp Melanchthon, 1526 und Selbstportrait, 1500

Freitag, 24. Februar 2017, 18 Uhr, Städtischer Musiksaal

Ab etwa 1520 werden reformatorische Propaganda und Polemik zum Massenphänomen. Auch Albrecht Dürer war damals von Martin Luther begeistert – aber reagierte er auch als Künstler darauf? Sein malerisches Vermächtnis, die berühmten „Vier Apostel“ von 1526, gelten noch immer als Kronzeugen für seine reformatorische Gesinnung. Doch manche Auswüchse des neuen Glaubens brachten auch wichtige Anhänger auf Distanz, etwa die Patrizierfamilie Pirckheimer. Auch Philipp Melanchthon, der enge Beziehungen zu Nürnberg und Dürer pflegte, hielt eine Aussöhnung zwischen Neu- und Altgläubigen für möglich – länger als Luther selbst. Wohnt Dürers Werken aus den 1520er Jahren also tatsächlich ein protestantischer „Subtext“ inne? Oder überwog doch die Sorge um die eigene Existenz?
Dr. Thomas Schauerte leitet das Albrecht-Dürer-Haus, das Stadtmuseum und die Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg. Seit seiner Dissertation über Albrecht Dürers "Ehrenpforte für Kaiser Maximilian I." von 2001 hat er zahlreiche weitere Publikationen zu Albrecht Dürer vorgelegt.

Vortrag im Rahmen der Rothenburger Diskurse
Eintritt frei



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