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< Böhmische Serenade
27.06.2018 18:30 Alter: 25 days

Beschwingt in ein neues Jahrzehnt

27. Juni bis 29. August 2018, Toppler Theater Rothenburg


Shortcut: Los geht es am Mittwoch den 27. Juni 2018 mit der Premiere von „Sechs Tanzstunden in sechs Wochen“. Die Komödie von Richard Alfieri erzählt vom Beginn einer wunderbaren Freundschaft zwischen zwei komplizierten Charakteren. Als Darsteller konnten Ilona Schulz und Tobias Rott gewonnen werden. 

 

 

Weiter geht es mit „Wir sind dann mal kurz weg“ am Mittwoch, den 01.08.2018. Regie bei dieser Midlife-Crisis-Revue von Tilmann von Blomberg und Bärbel Arenz übernimmt Katja Wolff. Als Darsteller konnten Stefan Gossler, Alexander Wipprecht, Stephan Schill und Dirk Witthuhn überzeugt werden. 

 

 

Aufgelockert wird das Programm durch eine Vielzahl an Gastspielen:

  • 01. Juli: Böses zur guten Nacht
  • 02. & 08. Juli: Die Männer sind schon die Liebe wert
  • 15. & 27. Juli: Von Reue, Motten und roten Rosen
  • 20. Juli: Hans-Sachs-Spiele
  • 28. Juli: Riemenschneider
  • 19. & 20. August: Die Courasche

 

Und ausführlich sieht das Programm wie folgt aus:

Wenn es am 27. Juni 2018 endlich wieder so weit ist, dann verwandelt sich der Nordhof des ehemaligen Dominikanerinnenklosters in Rothenburg ob der Tauber wieder in eine der kleinsten aber auch schönsten Freilichtbühnen der Region. Im 11. Jahr des Bestehens wird es dabei mit den beiden Eigenproduktionen Sechs Tanzstunden in sechs Wochen und Wir sind mal kurz weg besonders musikalisch und unterhaltsam. Zahlreiche Gastspiele tragen dazu bei, dass das Unterhaltungsprogramm ausgewogen bleibt.

 

Die Aufführungen finden wie jedes Jahr „En-Suite“ statt, beginnend mit einem Zwei-Personenstück von Richard Alfieri. In leichtfüßigen, schnellen Dialogen erzählt Sechs Tanzstunden in sechs Wochen vom Beginn einer wunderbaren Freundschaft zwischen zwei komplizierten Charakteren. Eigentlich soll Michael (Tobias Rott) der älteren Dame Lily (Ilona Schulz) nur das Tanzen beibringen. Doch bereits bei der Begrüßung kracht es ordentlich zwischen den beiden. Bei Swing, Tango, Walzer und Foxtrott fassen sie aber doch langsam Vertrauen zueinander. Musikalisch anspruchsvoll – aber auch sehr unterhaltsam und lustig!

 

In der zweiten Eigenproduktion ab dem 1. August geht es dann um die ganz normale männliche Midlife-Crisis. In der Komödie Wir sind mal kurz weg - Die Midlife-Crisis-Revue von Tilmann von Blomberg und Bärbel Arenz stranden vier vorsorgeuntersuchungsberechtigte Männer sinnsuchend und auf der Flucht vor dem Zeigefinger ihres Urologen auf dem Jakobsweg. Das Schicksal und die Orientierungslosigkeit führen sie zusammen. So sind diese vier Prachtkerle, die unterschiedlicher nicht sein könnten, gezwungen, eine Nacht mitten in der spanischen Pampa gemeinsam zu verbringen. Am Lagerfeuer teilen sie plötzlich ihre Ängste, Hoffnungen und Träume. Auf der Bühne stehen damit gleich vier männliche Darsteller: Stefan Gossler, Alexander Wipprecht, Stephan Schill und Dirk Witthuhn.

 

Für beide Produktionen konnte die gefragte Regisseurin Katja Wolff verpflichtet werden, die bereits den Publikumshit „Drei Morde, Küche, Bad“ (2016) in Rothenburg inszenierte.

Zahlreiche Gastspiele ergänzen das Programm: am 1. Juli zeigt Benjamin Hille Böses zur guten Nacht. Kafka und Poe, Erzählungen und Balladen, Chopin und Pop, Schiller und Thriller in einer sehr unterhaltsam-makabren Mischung. Die Männer sind schon die Liebe wert, hatte Alexandra Völkl im vorigen Jahr sehr eingängig vorgetragen. Daher wiederholt sie ihre Feststellung am 2. und 8. Juli 2018. Mit der Revue Von Reue, Motten und roten Rosen lassen Ulrike Koch und Atischeh Hannah Braun die drei Diven Hildegard Knef, Marlene Dietrich und Edith Piaf durch ihre Texte und unsterblichen Lieder wieder auferstehen.

Rothenburg hat viel Traditionen und Historie. Daher sind auch in diesem Jahr die Hans-Sachser wieder mit im Programm. Am 20. Juli zeigen sie wieder einige Schwänke des Schuhmachers und Poeten Hans Sachs. Am Abend des 28. Juli weiß Markus Grimm eindrucksvoll von Tilman Riemenschneider und seiner Zeit zu berichten. Den Gastspielabschluss macht die Schauspielerin Jutta Seifert mit zwei Abenden - am 19. und 20. August - zur Erinnerung an den Ausbruch des dreißigjährigen Krieges im Jahre 1618. Die Darstellungen mit dem Titel Courasche bringt dramatisierte Ausschnitte aus dem "Abenteuerlichen Christoffel von Grimmelshausen".

 

„Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“ meinte einst Karl Valentin treffend. In diesem Sinne freuen sich die überwiegend ehrenamtlichen Mitarbeiter auf ein neues Jahr Freilicht-Theater in Rothenburg ob der Tauber, auf viele laue Sommerabende mit guter Unterhaltung- und vor allem einen regen Publikumsbesuch!

 

Weitere Infos unter www.toppler-theater.de 


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